Gold mit neuem Allzeithoch in Dollar, US-Bankaktien stürzen weiter ab!

Heute Nacht erreichte der Goldpreis in US-Dollar ein neues Allzeithoch. Das Edelmetall spielt immer mehr seinen Charakter als sicherer Hafen aus. Der US-Bankensektor bleibt nach dem jüngsten Zinsentscheid der Federal Reserve dagegen unter Druck.

Fed-Boss Powell schickt die Aktienkurse auf Talfahrt

Es war ein beschaulicher Tag an der Wall Street, bis Federal Reserve-Chef Jerome Powell am späten Nachmittag vor die Presse trat. Die US-Zentralbank hatte gerade den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Doch die Pressekonferenz kam nicht gut am Markt an, die Aktienindizes in New York drehten binnen MInuten ins Minus. Die Kernaussage Powells ist ganz einfach: Die Fed legt zwar jetzt eine Art „Zinspause“ ein, behält sich aber weitere Zinserhöhungen vor – abhängig von der Entwicklung der Wirtschaft und der Inflation. Das steht im Gegensatz zur Erwartungshaltung der Märkte, die schon eine erste Zinssenkung für den September mehrheitlich eingepreist hatten. Der Mehrheit der Investoren liegt hier also falsch.

US-Bankaktien stürzen weiter ab

Die Folgen der jüngsten Zinserhöhung und die Powell-Aussagen hatten dann aber nachbörslich einen noch größeren Effekt. Zum einen stürzten die Aktie weiterer US-Banken ab. Hier fliehen die Anleger in Scharen aus den Anteilen. Als heißeste Pleitekandidaten werden derzeit Pacwest und die Bank of Hawaii gehandelt. Allein die Aktie von Pacwest verlor mehr als 50 Prozent nach Börsenschluss. Niemand weiß derzeit, ob diese beiden Banken nach dem Wochenende noch existieren oder zwangsweise übernommen werden. Die Logik ist hier recht eindeutig: Die Banken stehen unter Druck, weil Kunden um ihre Einlagen fürchten. Dazu belasten die Bonds und die Gewerbeimmobilienkredite die Bilanzen. Nicht zuletzt weitet der gestrige Zinsschritt die Differenz zwischen den Einlagen-Zinsen von Banken gegenüber Geldmarktfonds aus. Für die Kunden bringt es bis zu 4 Prozent mehr, das Geld jetzt in einen Fonds zu schieben anstatt es als Einlage bei der Bank zu belassen.

Gold markiert neues Allzeithoch in US-Dollar

Der Druck im Bankensektor bleibt also hoch. Und so sprang der Goldpreis kurz nach Mitternacht deutscher Zeit auf ein Allzeithoch von 2.079 US-Dollar je Unze. In anderen Währungen hatte das Edelmetall aber schon in den vergangenen Wochen neue Allzeithochs markiert. Zwar handelt Gold heute wieder rund 35 Dollar tiefer. Dennoch dürfte das gestern ein Vorgeschmack sein auf das, was kommt.

In den USA sind die Aktienmärkte, insbesondere der S&P 500 und der Nasdaq immer noch sehr sportlich bewertet. Gleichzeitig brodelt die Bankenkrise weiter und die Kreditklemme schlägt zu. Nicht zuletzt muss der US-Kongress bis Anfang Juni einer Anhebung der Schuldenobergrenze zustimmen. Ein heikles Unterfangen im Jahr vor den nächsten Präsidentschaftswahlen. Technisch hat Gold nun viele Hürden beiseite geräumt. Ein Rücksetzer, wie viele Analysten unken, muss nach dem gestrigen Tag nicht zwangsläufig kommen. Nach oben hin gibt es aber keine technischen Widerstände mehr.

Goldaktien als Profiteure des hohen Goldpreises

Wer nicht direkt auf Gold setzen will, sollte Qualitätsaktien aus dem Sektor spielen. Dazu zählt auch Montage Gold (0,70 CAD | CA61178L1013), Die Kanadier entwickeln das Koné-Goldprojekt in der Elfenebeinküste und konnten erst jüngst 18 Mio. Dollar einsammeln – ohne Ausgabe von Warrants (siehe hier). Mit den Mitteln will das Unternehmen eine neue Machbarkeitsstudie bis Jahresende vorlegen. Die Analysten von Beacon Securities sehen die aktuelle Bewertung des Unternehmens als „Geschenk“ und haben ein Kursziel von 2,30 CAD ausgegeben. Das entspricht mehr als dem Dreifachen des aktuellen Kurses. Aufgrund der Größe des Vorkommens gilt Montage als Übernahmekandidat. Zu den Großaktionären zählen bereits Perseus Mining, Barrick Gold und Endeacvour Mining. Einer von den Dreien dürfte das Rennen machen.

 

Aktieninfo – Montage Gold*
Börsenkürzel (TSX-V): MAU | ISIN: CA61178L1013
Aktienkurs: 0,70 CAD
Börsenwert: ca. 136 Mio. CAD
Cash: Ca. 17 Mio. CAD
Aktien (voll verwässert): 195.104.891
davon Optionen: 8,5 Mio.
Großte Aktionäre: Managament & Insider (6,1%), Perseus Mining (17,8%), Lundin Group (9,7%), Barrick Gold (8,4%), Sandstorm Gold Royalties (5,2%), Endeavour Mining (3,6%)

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Bilder/Graphiken: Montage Gold

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